Mr. Knister

Wir sind vor ein paar Monaten umgezogen in unser frisch saniertes Häuschen. Also, sehr frisch saniert - wir sind in eine halbe Baustelle eingezogen, Wirbelwutschs Zimmer war noch komplett im Rohbau-Zustand, es gab nur zwei eingebaute Türen (bei Choupette und im Bad), von Luxusproblemen wie fehlenden Fußleisten ganz zu schweigen. Aber so langsam nimmt alles Form an, nur der Garten gleicht noch eher einem Lager oder Wertstoff-Hof. Neulich haben wir endlich einen Teil aufgeräumt und aussortiert (in einer wertvollen Mittagsschläfchen-Pause von Wirbelwutsch, Choupette war gut gelaunt und ganz genügsam am Spielen). Dabei haben wir eine - ach du Schreck! - Ratte aufgescheucht, die zum Glück einfach getürmt ist.
Es blieb der Respekt vor dem Tier (und seiner eventuellen Familie!?) und einer gewissen Sorge beim Lüften, vor allem bei den bodentiefen Fenstern... Soweit so gut, nichts passiert - der Alltag geht weiter.
Beim Spielen hat unser Krabbelkind Wirbelwutsch entdeckt, dass er einiges Öffnen kann. Schubladen, Küchenschränke. Und auch das (anscheinend nur eingesteckte) Lüftungsgitter in der Abschlussleiste unter unserem Kühlschrank. Nach wenigen Tagen hat er seinen Spaß beim Ausbauen erweitert und das jeweilige Spielzeug in seiner Hand in die Öffnung gestopft. Am Abend, als schließlich doch alle Kinder friedlich (wie lange wohl?) am Schlafen waren, startete die elterliche Aufräumrunde. Ich hatte mitbekommen, das auch hinter dem Lüftungsgitter so einiges gelandet sein musste und steckte also meine Hand durch das Loch und ertastete... etwas kleines, recht flauschiges Etwas. Vor lauter Schreck zog ich die Hand natürlich schnell wieder zurück, kam aber nach einigem Überlegen zu dem Schluss, dass ich wohl oder übel selbst herausfinden musste, was das wohl sein konnte. Dei Ratte? Oder nur eine Maus? Es war eher kleiner. Aber ich hatte nichts Rascheln gehört oder Ähnliches. Lebte es noch?! Wie ich finde sehr mutig tastete ich nochmal und - zog schließlich das Knister-Bärchen meines Sohnes hervor, von uns Mr. Knister getauft - rosa, flauschig, knistert gerne. Erleichtert legten Mr. Knister und ich uns auf die Couch - Feierabend!

04/2026

Realität? Check!

Es sind nun gut drei Monate vergangen, seit ich bei der tollen Netzwerkveranstaltung neue Energie getankt habe und beruflich hat sich seitdem einiges verändert. Aber – natürlich – anders, als erwartet. Die neue Idee zum Durchstarten, die neuen Perspektiven unternehmensintern – leider hat sich nichts davon halten können. Im Gegenteil, ich habe aus betrieblichen Gründen eine Kündigung erhalten. Es fällt mir nicht ganz leicht, das zu schreiben: K Ü N D I G U N G. Ich war immer fleißig, eine gute Schülerin, auch im Studium eine 1er-Kandidatin. Ich habe als Erste (Person) in meiner Familie Abitur gemacht, dann studiert. Ich bin erzogen worden mit einem starken Leistungsgedanken, auch einem gewissen Druck, immer unabhängig zu sein (natürlich eine wichtige Eigenschaft, das zu lernen, allerdings rühren daher wohl auch einige „kleinere“ Ticks von mir, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr). Jetzt stehe ich hier mit meiner tollen Ausbildung, meiner Initiative, den gegangenen Extra-Meilen und bin doch gekündigt. Uff.Es kommt nicht ganz ohne Vorwarnung bzw. besser gesagt Vorahnung und nach vielem Hin und Her im Unternehmen, fehlender Unterstützung und mangelnden Perspektiven für meine persönliche Weiterentwicklung bin ich jetzt, rund zwei Wochen nach der Ankündigung (und ja, auch einigen Tränen später) allerdings vor allem eins: erleichtert. Erleichtert, weil die Entscheidung gefallen ist. Auch positiv aufgeregt, weil ich einen Neustart einlegen darf, mich ein Stück weit neu erfinden kann. Weil es endlich weiter geht, und nicht mehr im Ungewissen bleibt. Jetzt kommt die Zukunft. Was genau? Keine Ahnung. Als Geisteswissenschaftlerin habe ich viele skills, aber keine spezifischen Berufsbilder, auf die ich genau passe. Außerdem schon eine berufliche Neuorientierung in meinem Werdegang. Achja, und als Frau und Mama – Überraschung! -  ist man ja auch nicht interessant, gar gefährlich (oder ansteckend? So kommt es mir auch manchmal vor). Wann geht es weiter? Ich halte euch auf dem Laufenden. Und sammle derweil interessante Erfahrungen der besonderen Art in der Bewerbungswelt – mehr dazu in Kürze.

Weiterlesen »

Bitte Platz freihalten!

Mein Job zieht wieder an und ich schnuppere Karriereluft. So kam es, dass ich vor einigen Tagen auf einer Frauen-Netzwerk-Veranstaltung war. Und. Es. War. Mega.

Weiterlesen »

Grundlegend

Realität? Check!

Es sind nun gut drei Monate vergangen, seit ich bei der tollen Netzwerkveranstaltung neue Energie getankt habe und beruflich hat sich seitdem einiges verändert. Aber – natürlich – anders, als erwartet. Die neue Idee zum Durchstarten, die neuen Perspektiven unternehmensintern – leider hat sich nichts davon halten können. Im Gegenteil, ich habe aus betrieblichen Gründen eine Kündigung erhalten. Es fällt mir nicht ganz leicht, das zu schreiben: K Ü N D I G U N G. Ich war immer fleißig, eine gute Schülerin, auch im Studium eine 1er-Kandidatin. Ich habe als Erste (Person) in meiner Familie Abitur gemacht, dann studiert. Ich bin erzogen worden mit einem starken Leistungsgedanken, auch einem gewissen Druck, immer unabhängig zu sein (natürlich eine wichtige Eigenschaft, das zu lernen, allerdings rühren daher wohl auch einige „kleinere“ Ticks von mir, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr). Jetzt stehe ich hier mit meiner tollen Ausbildung, meiner Initiative, den gegangenen Extra-Meilen und bin doch gekündigt. Uff.Es kommt nicht ganz ohne Vorwarnung bzw. besser gesagt Vorahnung und nach vielem Hin und Her im Unternehmen, fehlender Unterstützung und mangelnden Perspektiven für meine persönliche Weiterentwicklung bin ich jetzt, rund zwei Wochen nach der Ankündigung (und ja, auch einigen Tränen später) allerdings vor allem eins: erleichtert. Erleichtert, weil die Entscheidung gefallen ist. Auch positiv aufgeregt, weil ich einen Neustart einlegen darf, mich ein Stück weit neu erfinden kann. Weil es endlich weiter geht, und nicht mehr im Ungewissen bleibt. Jetzt kommt die Zukunft. Was genau? Keine Ahnung. Als Geisteswissenschaftlerin habe ich viele skills, aber keine spezifischen Berufsbilder, auf die ich genau passe. Außerdem schon eine berufliche Neuorientierung in meinem Werdegang. Achja, und als Frau und Mama – Überraschung! -  ist man ja auch nicht interessant, gar gefährlich (oder ansteckend? So kommt es mir auch manchmal vor). Wann geht es weiter? Ich halte euch auf dem Laufenden. Und sammle derweil interessante Erfahrungen der besonderen Art in der Bewerbungswelt – mehr dazu in Kürze.

Weiterlesen »

Bitte Platz freihalten!

Mein Job zieht wieder an und ich schnuppere Karriereluft. So kam es, dass ich vor einigen Tagen auf einer Frauen-Netzwerk-Veranstaltung war. Und. Es. War. Mega.

Weiterlesen »

Fachmann

Geschäft

Jenseits des Gewöhnlichen

Hier beginnt unsere Reise. Lernen Sie unser Unternehmen und unsere Arbeit kennen. Wir legen großen Wert auf Qualität und hervorragenden Service. Begleiten Sie uns, während wir gemeinsam wachsen und erfolgreich sind. Wir freuen uns, dass Sie hier sind, um Teil unserer Geschichte zu sein.

Unsere Leistungen

Wir bieten eine Reihe spezialisierter Dienstleistungen an, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Unser Ansatz konzentriert sich darauf, Ihre Anforderungen zu verstehen und darauf zu reagieren und effektive und praktische Lösungen bereitzustellen.

Erstelle deine eigene Website mit Webador